Gedanken zum Monatsspruch

Sprüche 16,24: Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und heilsam für die Glieder. 

Über den Honig ist bekannt, dass er als Heilmittel  eingesetzt werden kann. Wenn du erkältet bist und Halsschmerzen hast, dann hilft Honig. Honig kann mit seiner antibakteriellen, antimykotischen und antioxidativen Wirkung bei vielen entzündlichen Prozessen gute Dienste leisten. So hat sich die Verwendung von Honig bei kleineren Wunden, Hals- oder Hautproblemen, Magen-Darmbeschwerden oder Pilzinfektionen längst bewährt. [1].  Außerdem ist der im Honig enthaltene Zucker ein wertvoller Energielieferant für unseren Körper.

Für Salomo sind freundliche Worte in der Wirkung genauso wie Honig. Salomo wußte um die Macht der Worte, er wußte wie man mit Worten Menschen, Mitarbeiter und Freunde motivieren kann. Hat es selber sicherlich auch erlebt, wie die Worte anderer ihn selbst in seinem Empfinden, seiner Gemütslage beeinflussen.

Worte, die uns ein andere Mensch sagt, bewirken viel in uns. Sie können unsere Stimmung sowohl positiv wie auch negativ beeinflussen. Dauernde Kritik an der Person oder den Taten frustrieren und demotivieren. Die Bereitschaft eine Arbeit fortzuführen sinkt, wenn permanent negative Kommentare und Kritik ausgesprochen werden. Wie viel anders ist da ein Lob und ein gutes Wort im richtigen Moment. Das motiviert und setzt neue Energie frei. Ein kleines „Danke Schön“, ein „das hast du gut gemacht“ kommt uns aber meistens viel schwerer über die Lippen als Kritik, Gemecker und unnützer Tratsch. Ein direktes nettes Wort ist viel mehr wert als negatives Gerede, des womöglich auch noch in Abwesenheit der betreffenden Person stattfindet.

Positive Kritik, Lob und Zustimmung motivieren uns, zeigen uns, dass unsere Arbeit, unser Tun von anderen wahrgenommen, beachtet und gut geheissen wird. Dann machen wir eine Arbeit gerne, bringen uns mehr ein, haben mehr Elan, diese Arbeit weiterzumachen und besser zu machen.

Jugendliche,  junge Leute und auch manche Ältere haben oft viele neue Ideen. Manches mag dem einen oder anderen zu modern vorkommen. Wie oft ist schon aus einer kleinen Idee etwas Großes entstanden. Ich denke da nur an das JUCA [2]. Angefangen vor vielen Jahren mit einer kleinen Mannschaft und wenigen Kindern reicht nun das große Zelt kaum noch aus, um allen Platz zu bieten. Viele junge und ältere Menschen bringen sich da mit ihren Gaben häufig bis an die Grenze ihrer Möglichkeiten ein. „Freundlichen Worte“ führen hier dazu, dass viele Mitarbeiter sich für diese Arbeit begeistern lassen und viele Kinder die gute Botschaft von Jesus hören und erleben. Freundliche Worte erreichen das Herz, „du mußt“, „du sollst“ erzeugen Zwang, dem fast jeder Mensch zu entfliehen versucht.

Gottes Wort – die Bibel –  ist so ein freundliches Wort. In Jesus spricht Gott sein freundlichstes Wort für die Menschheit aus. Seine Liebe und Freundlichkeit ist so groß, dass er seinen Sohn für deine und meine Schuld am Kreuz sterben läßt. Ganz ohne Zwang klopft Jesus bei dir an, er lädt dich mit freundlichen Worten ein: „Verlasse dich ganz und in allen Dingen auf mich. Nimm meine Worte für wahr und du wirst Großes erleben“. Er hat noch viel mehr „freundliche Worte“ für dich vorbereitet.

Auch wenn du meinst, dass Gottes Worte dich kritisieren oder dein Leben in Frage stellen, will Jesus dich mit freundlichen Worten zur Umkehr bewegen. In seiner liebevollen Art ohne Zwang motiviert er dich, ihm deine Schuld zu bekennen und  sie dir von ihm vergeben zu lassen. Ja, Gottes Wort lesen, das stellt unser Tun und Handeln häufig in Frage und will uns korrigieren. Lasse ich mich darauf ein, dann tut es manchmal auch weh. Aber über alles stehen Gottes freundliche Worte, die wir in der Bibel finden können und mit tut es gut, täglich auf die „freundlichen Worte“ Gottes zu hören.

Schlage die Bibel auf und entdecke täglich, wie freundlich Gott zu dir ist und dann wirst du erfahren, wie heilsam und süß Gottes Wort für dich ist. Wenn du nicht weißt, wo du anfangen kannst, dann kannst du einen Bibelleseplan [3] als Hilfe nehmen, einen Hauskreis besuchen, dich mit anderen Christen zum Beten oder Bibellesen treffen.

[1] (Quelle) : https://www.zentrum-der-gesundheit.de/honig-ia.html

[2] Link : https://www.juca.camp

[3] Link : https://www.die-bibel.de/bibeln/leitfaden-bibellese/bibelleseplaene/oekumenischer-bibelleseplan-der-oeab/

Bild: Steve Buissinne / Pixabay

 

Author: Thomas Blidung